Hoffnung inmitten der Ungewissheit: Unsere Familien in der Region Goma kehren in ihre Dörfer zurück
Stellen Sie sich vor: Nach Jahren in überfüllten Flüchtlingslagern wie Bulengo und Sam-Sam, unter kaum menschenwürdigen Bedingungen, kommt plötzlich die Nachricht: Sie müssen gehen. Innerhalb von 72 Stunden. Zurück in Ihre Dörfer, die von Konflikt, Zerstörung und Hunger gezeichnet sind. Genau das erlebten Anfang Februar die Familien aus Katembe und Luhonga, als die Rebellen die Schließung der Lager erzwangen.
In dieser chaotischen und gefährlichen Situation war für uns klar: Wir müssen handeln. Unser Team in Goma und die engagierten lokalen Leiter von Hands at Work arbeiteten Hand in Hand, um die Rückkehr so sicher wie möglich zu gestalten. Wir bereiteten unsere Care Points – die erstaunlicherweise den Krieg überstanden haben – als erste Anlaufstellen und Notunterkünfte vor. Wir sorgten für tägliche Mahlzeiten für die Kinder und starteten Initiativen zum Anbau von Nahrungsmitteln, um der Knappheit entgegenzuwirken.
Die Kinder sind in ihre Häuser zurückgekehrt und können den Care Point wieder besuchen.
Am 14. und 17. Februar war es dann soweit: Die Familien aus Luhonga und Katembe kehrten wohlbehalten zurück. Ein Moment der Erleichterung, aber auch der Beginn eines mühsamen Wiederaufbaus. Unser Team vor Ort begleitet sie dabei, getragen vom Glauben, dass Gott auch in dunkelsten Zeiten Wege ebnet.
Doch die Zukunft bleibt ungewiss. Eine der größten Sorgen ist die akute Gefahr, dass Rebellen Kinder aus den Gemeinden gewaltsam als Soldaten rekrutieren.
Deshalb bitten wir Sie heute eindringlich um Ihr Gebet:
Beten Sie für den Schutz der Kinder: Mögen sie vor Gewalt und Rekrutierung bewahrt bleiben.
Beten Sie um Frieden: Dass die Waffen schweigen und Stabilität in die Region Goma einkehrt.
Beten Sie für Wiederaufbau und Heilung: Dass die Gemeinden wieder zu Orten der Sicherheit und Hoffnung werden können.
Ihre Gebete und Ihre Unterstützung machen einen Unterschied. Danke, dass Sie an der Seite dieser Familien stehen.